Axel Rudi Pell "The Masquerade Ball"

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Zunaechst gibt es ein bedaechtiges Intro, bevor uns bezaubernde Gitarren fuer einen Moment entfuehren.
Das ist aber nicht von langer Dauer. Schon mit dem Einsetzen des Schlagzeuges kommt Power und Tempo in die Geschichte und der Hoerer wird weggespuelt...

Ja in stetiger Abfolge praesentiert uns Axel Rudi Pell, als Wattenscheider ein `Kind des Ruhrgebiets´, Studioalben von ueberzeugender Qualitaet.
Neben seiner eigenen Taetigkeit an der Gitarre, gelingt es Ihm dabei immer wieder herausragende Musiker zu seiner Unterstuetzung zu verpflichten.
Auf diesem Album mit dem bedeutungsvollen Titel `The masquerade ball´ gibt sich zum Beispiel der etablierte Mike Terrana ( Bekannt durch seine Arbeit mit YNGWIE MALMSTEEN, RAGE, METALIUM etc.)
hinter dem Schlagzeug die Ehre, der durch sein kraftvolles, aber auch beizeiten ausdrucksstark betontes Drumming besticht.
Ueber die Tasten flitzt Ausnahme-Keyboarder Ferdy Doernberg, der schon so manche CD durch sein filigranes Spiel veredelt hat.
Volker Krawczak - langjaehriger Weggefaehrte von Axel Rudi Pell - bedient einmal mehr den Bass und bringt als konstante Groesse eine Linie in dieses Release.
Bleibt noch das Aushaengeschild einer jeden Formation, der Saenger.
Nachdem er schon bei der letzten CD `Oceans of time´ mitgewirkt hatte und hierbei seine Eignung fuer den Job unter Beweis stellen konnte,
hat man Ihm bei diesem Album gleich das Songmaterial auf den Leib geschrieben und damit eine homogene Verbindung zwischen Komposition und Interpret geschaffen.
Die Rede ist natuerlich von Johnny Gioeli, der mit seiner stimmlichen Bandbreite faehig ist, das gesamte Spektrum des ARP-Songmaterials zu singen,
sei es eine Ballade (z.B. `Temple of the holy´) oder ein kraftvoller Rockkracher (z.B. `Tear down the walls´).
In diesem Line up koennte fuer Axel Rudi Pell eine weitere erfolgversprechende Epoche seines Karriereweges anbrechen.
Der Grundstein ist jedenfalls mit den 9 Tracks allemal gelegt.

Als kleines Bonbon hat man eine Up to date-Version des URIAH HEEP-Klassikers `July Morning´ eingespielt, sehr gelungen wie ich finde.

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